Wie ich dazu kam, Menschen dabei zu unterstützen, wieder in ihre Kraft zu kommen – und was du von mir erwarten kannst.
Ich war neun Jahre alt, als mein Vater im Krankenhaus starb. Es gibt ein Davor und ein Danach, und die Grenze dazwischen ist ein einziger Tag. Damals konnte ich nicht in Worte fassen, was das mit mir machte. Heute weiß ich: Da hat mein Weg begonnen – nur bin ich ihn erst sehr viel später bewusst gegangen.
Was danach kam, war viel Bewegung. Bis zum Abitur habe ich fünf verschiedene Schulen besucht, ohne dass wir ein einziges Mal umgezogen wären. Fünfmal neu ankommen. Fünfmal herausfinden, wie man hier dazugehört. Ich habe früh gelernt, mich anzupassen – und ich habe gelernt, wie sich das anfühlt, wenn man dabei jedes Mal ein Stück von sich selbst zurücklässt.
Auch mein Studium war eine Suche. Ich habe mit Mathematik angefangen, wechselte zur Betriebswirtschaftslehre und landete schließlich bei der Stadt- und Regionalplanung. Am Ende hielt ich ein Diplom in der Hand und wusste nicht so recht, wem es eigentlich gehörte.
Ich habe in meinem Fach gearbeitet. Ordentlich, zuverlässig, pünktlich – und ohne jede Begeisterung. Von außen sah alles nach einem gelungenen Leben aus. Innen war da eine Leere, für die ich keinen Namen hatte. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Es ist nichts wirklich falsch. Es ist nur nichts richtig.
Dann kam der Punkt, an dem sich nichts mehr wegschieben ließ. Mit 32 Jahren geriet alles gleichzeitig ins Rutschen: die Arbeit, die Beziehung, der Sinn und die Gesundheit. Nicht nacheinander, wie man es vielleicht noch hätte auffangen können – sondern alles zusammen, wie auf Verabredung.
Irgendwann habe ich die Reißleine gezogen und mir eine sehr kleine Frage gestellt: Wie bin ich eigentlich hierhergekommen?
Diese Frage hat mein Leben verändert. Nicht, weil die Antwort so schön gewesen wäre. Sondern weil ich sie zum ersten Mal wirklich wissen wollte.
Krisen fühlen sich an wie ein Ende. Oft sind sie ein Anfang – nur einer, den man sich nicht ausgesucht hat.
Beim Hinschauen wurde mir klar, wie sehr ich von Ängsten gesteuert wurde – von Ängsten, die ich nie so genannt hätte:
Dazu kam eine Erkenntnis, die unangenehm ehrlich war: Ich hielt mich selbst nicht für besonders gelungen. Ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut. Und daraus folgte etwas sehr Schlichtes – damit sich etwas ändert, musste ich etwas ändern.
Ich habe angefangen zu suchen, und zwar gründlich. Ich habe unzählige Bücher verschlungen – aber nicht nur gelesen, sondern mich mit jedem Gedanken auseinandergesetzt, in der Theorie und in der Praxis. Dazu kamen Meditation, Atemtechniken und die Bereitschaft, mich genau den Dingen zu stellen, um die ich vorher große Bogen gemacht hatte.
Das ging über mehrere Jahre. Es war kein schneller Weg und ganz sicher kein gerader. Diese Zeit war anstrengend und befreiend zugleich – manchmal beides am selben Tag.
Aber sie war der erste Weg, der sich nach meinem anfühlte. Und sie ist der Grund, warum ich heute mit einiger Sicherheit sagen kann: Es gibt einen Weg heraus. Auch dann, wenn man ihn von innen gerade überhaupt nicht sehen kann.
„Mein oberstes Anliegen ist, jedem aufzuzeigen, was für ein wundervolles Wesen er ist – und welche Möglichkeiten in ihm liegen."
Das Ziel meiner Arbeit ist, dich auf deinem Weg zu begleiten – hin zu einem Leben in bewusstem Sein, in jedem Moment deines Lebens.
Das klingt groß. Gemeint ist etwas sehr Bodenständiges: dass du merkst, was du gerade tust, während du es tust. Dass du nicht mehr nur reagierst, sondern wählst. Und dass du dabei nicht gegen dich arbeitest, sondern mit dir.
Aus dem eigenen Weg wurde mit der Zeit meine Arbeit. Über viele Jahre habe ich Menschen als Job- und Lebenscoach begleitet: in beruflichen Umbrüchen, in Sinnkrisen, nach Verlusten – und Menschen, bei denen äußerlich alles stimmte und innerlich trotzdem etwas fehlte. Vieles davon kannte ich aus eigener Erfahrung, was Gespräche manchmal sehr kurz und sehr direkt macht.
Was ich in dieser Zeit gelernt habe: Es braucht selten gute Ratschläge. Es braucht jemanden, der zuhört, ohne zu bewerten, der die richtige Frage im richtigen Moment stellt – und der daran glaubt, dass die Antwort bereits im Gegenüber steckt. Genau da setze ich an.
Nichts von dem, was ich heute weiß, habe ich mir allein ausgedacht. Es gab Menschen, bei denen ich lernen durfte – und jeder von ihnen hat etwas hinterlassen, das in meiner Arbeit bis heute mitschwingt.
BewusstSeins-Coach. Von ihm stammt der Gedanke, der meiner ganzen Arbeit zugrunde liegt: dass Bewusstsein nichts Esoterisches ist, sondern schlicht die Fähigkeit, sich selbst beim Leben zuzusehen.
Transformationspsychologe. Bei ihm habe ich die Transformations-Therapie gelernt. Von ihm habe ich verstanden, was Glaubenssätze mit einem Leben anstellen – diese unausgesprochenen Sätze über sich selbst, die man für Tatsachen hält. Und wie man sie wieder loswird.
Gesundheitscoach. Ihm verdanke ich den ganzheitlichen Blick: Körper, Seele und Geist nicht getrennt zu betrachten, sondern zu fragen, wofür ein Symptom eigentlich steht.
NLP-Trainer. Bei ihm habe ich das praktische Handwerkszeug gelernt – konkrete Werkzeuge, mit denen sich eingefahrene Denk- und Reaktionsmuster tatsächlich verändern lassen, ohne dass man daran glauben muss.
Heilpraktikerin, Aromatherapeutin – und Mutter. Von ihr kommt alles, was ich über Düfte und ihre Wirkung weiß. Und ein gutes Stück davon, wie man Menschen begegnet.
Zwischen der ersten Krise und heute liegen viele Jahre Ausbildung. Nicht, weil ich Urkunden sammeln wollte – sondern weil ich jedes Mal wissen wollte, wie etwas funktioniert, das mir selbst geholfen hatte. Eines kam zum anderen, in dieser Reihenfolge:
nach Robert Betz. Die Grundlage meiner Arbeit: Menschen in Lebensfragen begleiten – und dabei auf die alten Gefühle und Glaubenssätze schauen, die unter der Oberfläche mitwirken.
bei Chris Mulzer, für angewandte Kommunikationstechniken und Veränderungsmodelle. Der Werkzeugkasten für alles, was sich im Kopf festgefahren hat.
Das medizinische und psychologische Grundwissen dahinter – vor allem, um sicher zu erkennen, wo Coaching hilft und wo jemand besser bei Ärztin, Arzt oder in eine Psychotherapie gehört.
bei Andrew Blake. Arbeit mit dem, was unterhalb der Worte liegt – dort, wo Gespräche allein nicht mehr hinkommen.
Die ruhige, körperorientierte Seite meiner Arbeit. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn der Kopf längst verstanden hat und der Körper trotzdem festhält.
Die höchste Stufe dieser Methode – mit der Berechtigung, sie auch weiterzugeben.
Die bekannteste Form der energetischen Arbeit. Ruhig, unaufgeregt, ohne dass du etwas tun musst.
nach Susanne Fischer-Rizzi. Berührung und Duft zusammen – einer der direktesten Wege, damit ein angespannter Körper wieder loslassen kann.
Aromatherapie: welche Pflanze wofür steht und wie Düfte auf Stimmung, Erinnerung und Anspannung wirken. Das führt bis zu den Räucherabenden.
Dazu kommt der Diplom-Ingenieur – die Ausbildung, die mir das strukturierte Hinschauen beigebracht hat. Beides zusammen macht meine Arbeit aus: Klarheit und Tiefe.
Meine Arbeit verbindet zwei Seiten, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen – und sich in der Praxis wunderbar ergänzen:
Strukturiertes Hinschauen mit psychologischen Ansätzen: Was ist das eigentliche Thema? Welches Muster wiederholt sich? Was ist der nächste machbare Schritt?
Energetische und ganzheitliche Arbeit für alles, was sich nicht wegdenken lässt: innere Anspannung, Blockaden, das Gefühl, neben sich zu stehen.
Es gibt kein Programm, das du durchlaufen musst. Wir gehen so schnell, wie es sich für dich stimmig anfühlt – und so langsam, wie es nötig ist.
Ich bin kein Guru und stelle mich nicht über dich. Ich bin ein Mensch mit eigener Geschichte, der ein Stück des Weges neben dir hergeht.
Und ganz offen: Coaching ist keine Therapie. Wenn dein Anliegen ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe braucht, sage ich dir das ehrlich und unterstütze dich dabei, den richtigen Weg zu finden. Beides kann sich gut ergänzen – ersetzen kann es sich nicht.
Diskretion. Was in einer Sitzung besprochen wird, bleibt dort. Ohne Ausnahme.
Ehrlichkeit. Ich verspreche keine Wunder und keine Heilung. Ich verspreche, dass ich wirklich zuhöre und mit dir gemeinsam schaue, was möglich ist.
Freiwilligkeit. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist das völlig in Ordnung – dann bist du bei jemand anderem besser aufgehoben.
Ein Gespräch kostet dich nichts außer etwas Zeit – und ist oft schon der erste Schritt.
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